Die Wichtigkeit von Schlaf

Die Wichtigkeit von Schlaf

Zwischen 20 und 35 Prozent der Menschen leiden unter dauerhaften Schlafstörungen, im höheren Alter sogar bis zur Hälfte. Aber auch kurzfristiger Schlafmangel ist vielen vertraut – sei es durch Arbeit, Pflege, Sorgen oder weil man einfach zu lange wach bleibt.

Eine aktuelle Metastudie des Forschungszentrums Jülich zeigt nun, dass sich chronische Schlafstörungen und akuter Schlafmangel unterschiedlich auf das Gehirn auswirken. Dauerhafte Störungen wie Insomnie oder Schlafapnoe verändern Bereiche, die für Gefühle, Erinnerungen und Entscheidungen wichtig sind. Das kann zu Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder Gedächtnisproblemen führen. Kurzfristiger Schlafentzug dagegen betrifft andere Regionen, die mit Aufmerksamkeit, Reaktionen und Temperaturempfinden verbunden sind – was das bekannte Frieren und die Konzentrationsprobleme nach einer durchwachten Nacht erklärt.

Die Ergebnisse machen deutlich: Schlaf ist ein zentraler Baustein für die seelische und körperliche Gesundheit. Gleichzeitig eröffnen die neuen Erkenntnisse Wege für gezieltere Therapien und vorbeugende Maßnahmen.

Mehr Infos gibt es hier: Chronische Schlafstörung oder nur mal verdaddelt? • DGP