Frühlings Erwachen 2024

„Frühlings Erwachen“ im Norden

Langeoog 2023
Bederkesa

Kaum ist ein Jahr zu Ende und wir haben uns noch nicht an das Schreiben der neuen Jahreszahl im Datum gewöhnt, da ist auch schon wieder so viel geschehen – Stürme ziehen über´s Land – nicht nur politische - und mancherorts ist „Land unter“ gewesen.

Und all diesen durchaus beunruhigenden Nachrichten zum Trotz sieht man schon die Schneeglöckchen austreiben und kann an manchen Tagen das Gesicht in wärmende Sonnenstrahlen halten.

Und genauso blicke ich auch auf dieses noch junge Jahr – zugegebenermaßen noch etwas erschöpft vom letzten, und doch voller Hoffnung, dass wir Einiges von unseren Plänen auch in diesem Jahr 2024 umsetzen können.

Für den 26. und 27. April haben wir zu einer Jahrestagung mit Mitgliederversammlung ins Stephansstift Hannover eingeladen.

Neben den bereits bewährten und beliebten Resilienztagen mit Carmen Vogel, die auch in diesem Jahr wieder vom 24. bis 30. Juni 2024 stattfinden werden, haben wir im vergangenen Jahr ein paar Aktivitäten zum ersten Mal probiert, die wir zur Tradition machen möchten. Dazu gehören

  • die „Achtsamkeitstage“ vom 16. bis 21. Juni 2024– auch in diesem Jahr noch einmal auf der Insel Langeoog
  • Außerdem gab es im vergangenen Herbst ein Seminar mit dem Thema „Huntington verstehen – wenn Worte fehlen“ in Bad Bederkesa mit Fach-Vorträgen aus der Neurologie und der hausaufsuchenden Sozíalarbeit sowie Übungen zur non-verbalen Kommunikation. Als Gast-Dozenten durften wir Dr. Herwig Lange, Walburgis Heinicke und Gabi Ritter begrüßen und hatten eine wunderbare Kombination an Wissensvermittlung und Selbsterkenntnissen – kombiniert mit gutem Essen und viel Spass 😊Ein Seminar zu diesen Themen wird vom                 9. bis 12. Mai in Hermannsburg stattfinden                                                                   Die Anmeldung für alle Veranstaltungen ist bereits möglich.

Außerdem planen wir auch für das nächste Jahr noch weitere Gelegenheiten, um Gemeinschaft zu erleben, sich mit ernsten Themen auseinander zu setzen, ohne dabei den Humor zu verlieren, und „die Seele baumeln zu lassen:

So soll es auch in diesem Jahr Angebote geben, die sich mit unserer Sterblichkeit und dem Umgang mit Abschied und Verlusten beschäftigen (hierfür werden noch Termine bekannt gegeben) sowie

eine Jubiläumsfeier vom 16. bis 18. August in Hannover, denn der Landesverband Norddeutschland besteht 2024 schon ganze 20 Jahre!

  • Wenn das kein Grund zum Feiern ist -

 

Um auch in Zukunft Seminare anbieten zu können, die dem Bedarf bei unseren Mitgliedern entsprechen, habe ich Fortbildungen besucht, die sich den Umgang mit Sterbewünschen, Sterbefasten und mit systemischem Arbeiten und Supervision zum Inhalt gaben.

Ende des letzten Jahres habe ich das erste Mal den Weihnachtsmarkt im Langen Peter in Itzehoe besucht und war begeistert von der fröhlichen Stimmung bei liebevoll selbstgebastelten und -gebackenen Weihnachtsdekoration und Leckereien und einer großartigen Stimmung – sogar der Nikolaus war auf seinem Islandhengst zu Besuch. 

Außerdem stand noch unser Netzwerktreffen mit Vorstand und Beirat an – wir trafen uns beim schönen Kloster Loccum. Dort ging es um die Ausrichtung für 2024, denn wir haben im Norden ja einiges auf dem Zettel.

Damit wir auch in fernerer Zukunft Beratung, Begleitung und Informationsarbeit ebenso für die Menschen leisten können, für die der Weg in die Selbsthilfegruppen in der einen oder anderen Hinsicht zu schwer ist, sind wir in Planung einer Koordinations-Stelle, deren mögliche Einsatzgebiete und Aufgaben u.a. die individuelle Unterstützung durch Hausbesuche für den Erstkontakt, die Ermittlung und Beratung über die erforderlichen bzw. zu empfehlenden Interventionen und die Begleitung von Erkrankten und betroffenen Familien im weiteren Verlauf der HK sein könnten.

Dank unermüdlichen Einsatzes von Gabi Ritter, Frau Heinicke und Kalle Brosig sowie allen anderen hilfsbereiten Stellen und Menschen können wir dies alles auch heute schon recht gut leisten – doch es gilt unbedingt, die Versorgung auch für die Zukunft zu sichern, noch weiter auszubauen und dafür die nötigen Finanzmittel zu beantragen. Oder um es mit den Worten von Marika Rökk zu sagen: „Man kann nicht früh genug damit beginnen!“

Es gibt aus meiner Sicht viele Dinge für dieses Jahr, für die ich meine Kraft von Herzen gern einsetzen werde und auf die ich mich freue – vor allem auf die Begegnungen mit mir lieb gewordenen bekannten Gesichtern und mit neuen Freunden, die ich noch nicht kenne…

 

Also – bis hoffentlich bald!

Susanne Benze